rasiermesser beim rasieren im barbershop

7 Tipps zur Nassrasur

1. Die Vorbereitung der Rasur - Die Bartwäsche

Essenziell für eine gründliche Rasur ist die entsprechende Vorbereitung. Ein ordentlicher Bart braucht eine ordentliche Pflege und deshalb solltest du die Vorbereitung in keinem Fall vernachlässigen. Barthaare und die darunter liegende Haut sind sehr empfindlich und werden bei jeder Rasur strapaziert. Benutze Pre-Shave Produkte um deiner Haut die Rasur so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir nutzen bei einer gründlichen Rasur zu allererst Bartshampoo und waschen den Bart ordentlich mit warmen Wasser aus. Durch eine ordentliche Wäsche wird der Bart von losgelösten Hautschuppen befreit und die Haut und Haare werden aufgeweicht. Außerdem werden kleine Knoten und Verfilzungen gelöst. Besonders bei langen Bärten ist eine Wäsche besonders wichtig.

2. Die Vorbereitung der Rasur - Öffne deine Poren

Im nächsten Schritt öffnen wir die Poren der Gesichtshaut. Dies hilft ebenfalls dabei die Haut geschmeidiger zu machen, die Haare aufzuweichen und verstopfte Poren zu befreien. Wir benutzen ein Handtuch, getränkt in heißem Wasser, welches wir auf das Gesicht auflegen und 1-2 Minuten einziehen lassen. Durch die Wärme öffnen sich die Poren.

3. Die Vorbereitung der Rasur - Schlage deinen Rasierschaum

Genauso wichtig wie die gesamte Vorbereitung der Rasur, ist der richtige Rasierschaum. Er sorgt dafür, dass deine Haare und deine Gesichtshaut perfekt für die Rasur vorbereitet sind. Er unterstützt zudem die Klinge des Rasierers beim gleiten und schont dadurch deine Haut während der Rasur. Um deinen Rasierschaum zu schlagen benötigst du eine Rasierschale, Rasierseife und einen Rasierpinsel. Die Rasierseife legst du in die Rasierschale, weichst deinen Pinsel mit warmem Wasser ein, schlägst ihn 2-3 mal aus um das überschüssige Wasser loszuwerden, und pinselst über die Rasierseife bis sich Schaum bildet. Um den perfekten Schaum zu schlagen kommt es darauf an, das richtige Verhältnis zwischen Wasser und Seife zu nutzen. Solltest du zu viel Wasser im Pinsel haben, schlage ihn mehrfach aus und wische dann weiter über die Seife. Guten Schaum erkennst du daran, dass er fest ist und keine Bläschen mehr bildet. Beim aufschlagen des Schaums führst du den Pinsel am besten in kreisenden Bewegungen über die Seife und übst nicht zu viel Druck aus. Im besten Fall berühren nur die Haarspitzen die Seife.

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4. Die Vorbereitung der Rasur - Trage den Rasierschaum auf

Sobald du zufrieden mit der Konsistenz des Schaums bist, trägst du ihn mit deinem Rasierpinsel auf dein Gesicht auf. Wir tragen den Schaum immer sehr großzügig auf die zu rasierenden Flächen auf und lassen ihn dann 2-3 Minuten einwirken. Währenddessen kannst du dein Rasiermesser oder deinen Rasierhobel vorbereiten. Wenn du nur deine Konturen rasieren möchtest, kann Rasierschaum eine super Hilfe dabei sein, die Form deiner Konturen zu definieren. Du kannst mit einem Kamm zum Beispiel die Konturen im Schaum nachzeichnen, sodass du die Schnittkante sehen kannst und nicht zu viel rasierst. Warte aber nicht zu lange, denn der Rasierschaum trocknet. Sollte der Schaum trocknen, trage neuen Rasierschaum auf.

5. Die Rasur - Vorbereitung des Rasiermesser / Rasierhobel

Dein Rasierwerkzeug ist der Kern der Prozedur und deshalb sollte es bei der Rasur auch einwandfrei funktionieren. Prüfe dein Werkzeug also bevor du es benutzt auf Herz und Niere. Bei einem klassischen Rasiermesser solltest du darauf achten, das es auch ordentlich scharf ist. Ledere es mit einem Abziehriemen ab und sorge dafür, dass es regelmäßig nachgeschliffen wird. Nur so wirst du lange Freude an deinem Messer haben. Es gibt nichts unangenehmeres als ein Rasiermesser welches rupft statt zu rasieren. Das selbe gilt bei einem Rasiermesser mit Wechselklinge und einem Rasierhobel. Nach einigen Rasuren, abhängig von der Bartdichte und der Stärke der Barthaare, stumpft die Klinge ab und du musst sie wechseln. Der Vorteil eines Rasiermessers oder Rasierhobels mit auswechselbarer Klinge liegt darin, dass der Klingenwechsel eigenhändig in ein paar Minuten erledigt ist, und du es nicht von einem Profi schleifen lassen musst. Allerdings musst du darauf achten immer ein paar Reserveklingen parat zu haben. Du merkst, dass du eine Klinge wechseln musst, wenn sie beim rasieren zieht und rupft, was sehr unangenehm ist und deine Haut alles andere als schont.

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6. Die Rasur

Kommen wir nun zum Hauptakt. Bei der Rasur ist volle Konzentration gefragt, denn wir rasieren mit einer extrem scharfen Klinge ohne Sicherheitsmechanismen. Der kleinste Fehler kann zu Schnitten führen. Wer aber alles richtig macht, wird mit einem sauberen und akkuraten Ergebnis belohnt. Lies dir die folgenden Regeln also gründlich durch. Die Regeln beziehen sich auf die Rasur mit dem Rasiermesser!

  1. Halte die Klinge beim Rasieren mit dem Rasiermesser in einem ca. 30 Grad Winkel. In diesem Winkel rasiert die Klinge die Haare optimal an der Wurzel und gleitet sicher über die Haut. Ein höherer oder niedrigerer Winkel kann zu Verletzungen führen oder die Haare werden nicht alle von der Klinge erfasst. Versuche eine Stelle möglichst in einem Zug zu rasieren um die Haut weniger zu strapazieren.
  2. Rasiere mit einem Rasiermesser nicht gegen den Strich sondern immer mit dem Strich. Du wirst merken das es etwas unangenehm ist wenn du gegen den Strich rasierst, was ebenfalls deine empfindliche Haut reizt.
  3. Ziehe deine Haut mit der freien Hand beim rasieren immer etwas straff. So verhinderst du, dass die Klinge stecken bleibt. Eine Klinge gleitet auf straffen Flächen deutlich sauberer und besser.
  4. Reinige die Klinge nach jedem Zug von den abgetrennten Haaren und Rasierschaum. Du kannst die Klinge einfach abspülen oder auf einem Handtuch abstreifen.
  5. Gehe systematisch vor und rasiere nicht Kreuz und Quer, denn so übersiehst du mit Sicherheit einige Stellen. Sei besonders and schwierigen Stellen wie den Wangenknochen vorsichtig, da ein Rasiermesser sich nicht deiner Gesichtsform anpasst, wie manche Systemrasierer.  

7. Die Nachbehandlung

Sobald du mit der Rasur fertig bist solltest du eine ordentliche Nachbehandlung durchführen, denn nach der Rasur ist deine Haut am empfindlichsten. Jetzt kommt es darauf an die strapazierte Haut mit kühlenden und pflegenden Nährstoffen zu versorgen. Zunächst solltest du dein Gesicht und den Halsbereich mit kaltem Wasser abwaschen. Das kalte Wasser hilft dabei, die Poren zu schließen. Wir empfehlen nach dem abspülen das Gesicht abzutrocknen und dann mit After-Shave einzureiben. Wir nutzen dazu After-Shave, welches Menthol enthält. Es brennt zwar ein wenig mehr aber die kühlende Wirkung gleicht dies wieder aus und du wirst dich nachdem das brennen nachgelassen hat, pudelwohl fühlen. Zuletzt nutzen wir noch Feuchtigkeitscreme um die strapazierte Haut mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen, denn auch durch den Alkohol im After-Shave trocknet deine Haut leicht aus.

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Wenn du diese Schritte beachtest, sollte deiner nächsten oder ersten Nassrasur nichts mehr im Weg stehen und dein Ergebnis wird dich absolut zufrieden stellen!

Falls du eine andere Methode nutzt oder Vorschläge hast wie du noch mehr aus deiner Rasur herausholen kannst, freuen wir uns natürlich wenn du uns diese mitteilst und vielleicht sogar in unsere Tipps mit einbeziehen!

Wir wünschen dir bis dahin schon einmal viel Erfolg und viel Spaß beim anwenden unserer Tipps!

Dein Team von Beard-Pirate

Cheers!

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